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Das Boot: GER 614

Bei unserem ersten Boot handelt es sich um einen Classe Mini 6.50 Prototypen.

Aus Carbon Sandwich-Laminat in Vakuum-Infusionsverfahren gebaut, mit einem neigbaren „Canting-Keel“, zwei Extra-Schwertern und Wasserballast-Tanks ausgestattet handelt es sich um eine extrem schnelle Hightech-Rakete.

Man könnte meinen es handelt sich im Gegensatz zu den Classe Mini 6.50 Serienbooten um einen kleinen IMOCA 60 (Open 60)

 

Infos zum Boot

Kleinigkeiten, die man wissen sollte

Loukkoum'mama, so ist der ursprüngliche und ware Name unseres Bootes, der von Anfang an gleich geblieben ist, ist ein BERRET-RACOUPEAU-Design und wurde 2006 zuerst zu Wasser gelassen. 

Da der Rumpf komplett aus Carbon Sandwich mit überall durchgehenden 23mm Dicke in der Außenschale gebaut wurde ist der Rumpf im Vergleich zu gleichalten oder sogar moderneren Protos und auch Serienbooten noch vollkommen steif, intakt und auch durch die Form vollkommen konkurenzfähig. Bei vielen Serienbooten in dem Alter oder sogar jünger fangen die Rümpfe aufgrund der hohen Belastung in der Bootsklasse an zu delaminieren. Leider auch der Fall bei schlecht gebauten Prototypen.

Die bislang 3 bestrittenen Mini Transat Teilnahmen hat das Boot jeweils mehr oder minder gut überstanden. Bei der dritten Teilnahme brach auf der ersten Etappe der Mast. Das hielt Loukkoum'mama jedoch nicht davon ab trotzdem auf den 11. Platz der Prototypen zu surfen. Die zweite Mini Transat Teilnahme musste noch vor dem Start aufgrund von technischen Komplikationen abgebrochen werden.

Die allererste Mini Transat Teilnahme hat sie aber bravurös überstanden auf dem 23. vom 85 Plätzen insgesamt (16/36 Prototypen)

Aber warum eigentlich Loukkoum'mama?

Die Legende (Franck Colin, erbauer und erster Eigner des Bootes) besagt, dass der Name daher kommt, dass das Boot die Form einer exotischen Frucht haben soll, die sich "Loukkoum" nennt. Zudem waren die beiden Frauen der zwei Kumpel und Erbauer zur selben Zeit und zur Zeit des Baus des Bootes schwanger, weshalb noch das "Mama" angefügt wurde.

Wir haben uns nach einer langen und nervenaufreibenden Reise und Erkundung der Boote Ende 2018 für 614 entschieden, da uns die Basis und große Ausstattung sowie die bisherigen Leistungen am allerbesten von allen zur Wahl stehenden Booten gefallen hat. Es war schon von Anfang an klar, dass es ein Prototyp werden muss. Dies lag und liegt einfach an der Begeisterung für Technik und Innovationen beim Team. Wir können an Prototypen viel mehr spielen, um das Boot erneut ein bisschen schneller zu machen. Wir können selber Systeme bauen, und eigene Innovationen ausprobieren. Zudem ist ein Prototyp aufgrund von Ballasttanks, Canting-Keel und Foils/Schwertern deutlich anspruchsvoller zu segeln, was sich aber deutlich auf die Geschwindigkeit auswirkt. Zudem kann im gegensatz zu den Serienbooten der Klasse bei Prototypen das Hightech-Material Carbon verwendet werden.


Prototypen sind in der Regel deutlich schneller. Es fühlt sich einfach sehr ähnlich an wie ein großer IMOCA 60. Aber ein Classe Mini Prototyp ist genau das. Ein kleiner IMOCA 60.

Nachdem wir alle Kriterien und Merkmale verglichen haben, viel die einzig logische Entscheidung, Loukkoum'mama GER 614 zu kaufen, um mit Ihr die nächsten Jahre in der profesionellen französischen Offshore Regatta-Scene zu bestreiten und den Einstieg in diese Scnene zu finden.

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Details

Statics zum Boot

Maße

Länge:                                    6,50m *

Breite:                                     3,00m *

Tiefgang:                                2,00m

Masthöhe:                               11,99m **

Bugsprit:                                3,55m

Großbaum:                            3,50m

100% Carbon

Segel:

Großsegel:                             30m²

Solent:                                   18m²

Code 0:                                 40m²

Small Gen:                            50m²

Medium Gen:                        70m²

Big Gen:                                88m²

Gesegelte Meilen:           ca. 30.000nm

* ohne Anhänge

** ab Wasserlinie

 
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Elektrik/Elektronik an Bord

Navigation

- NICHT kartenfähiges GPS Navigationsgerät

- Aktiver AIS Transponder Class B

- Multidisplay für alle Instrumente und Daten

- UKW Sprechfunk-Anlage

- NKE ZentralHUB

Daran:

2 x Speedo

1 x Tiefenmesser

Windsensor

Fernbedienungseinheit

Grafik-Steuereinheit

NKE Pilot-Computer

Autopilot:

Raymarine Typ 2 Lang

Backup:

Raymarine ST4000

 
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Das "Moped": DSB 470 Schlauchboot

Jedes Team braucht ein flottes Gefährt um schnell an Ort und Stelle zu sein

 

Unser DSB 470

Noch vor dem Beginn und der Gründung dieses Teams haben wir vorausschauend geplant und dieses 4,7m lange DSB Schlauchboot für logistische Zwecke in Häfen und vor Regatten angeschafft.

Denn grade wenn man vor Regatten am Veranstaltungsort ohne Motor am Mini trainieren oder testen will braucht man zwingend ein teameigenes Motorboot, um mit unserem Mini den Hafen verlassen und wieder einlaufen zu können. Auf Hafenmeister oder Regatta-Funktionäre ist nämlich leider nicht immer verlass

Spezifikationen:

Länge:                    4,70m

Breite:                    1,98m

Bauweise:               Zusammenpackbar

Motor:                     Evinrude

Leistung:                 40 PS

Typ:                         Langschaft-Außenborder

Cockpit:                  Jockey-Konsole

 
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The #MotherShip

Die Karre für alles

 

Die Idee zum MotherShip 3.0

Inspired by Warner Nickerson

Platz und Raum auch an Land

Bei dem MotherShip 3.0 handelt es sich um unseren Wohnraum, unsere Werkstatt, Logistikzentrum und Marc's Zuhause , wenn es 2021 für ein Jahr durchgehend und bis zur Mini Transat nach Frankreich geht.

Vollgepackt mit Werkzeug, Büro und als mobile Hauptzentrale unseres Teams wird bei und neben Regatten das meiste in und um diesem Fahrzeug stattfinden.

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Der Stern für nebenbei

"Starboot" GER 6766

Was soll man da sagen...

Diese Sternschnuppe ist uns einfach so zugeflogen. Wir konnten aber auch nicht anders, als sie in unserem Team warmherzig aufzunehmen.

Abwechslung bringt den Erfolg. Wie in jedem großen Unternehmen wollen auch wir für Abwechslung im Team sorgen und haben aus dem Grund kurzentschlossen ein neues "kleines" Spielzeug angeschafft, mit dem wir nun den Strelasund unsicher machen.